Das LauSchi-Konzept

Individualisiertes Lernen im Schriftspracherwerb – vom ersten Schultag an.

LauSchi

Der LauSchi-Lernkreislauf in unter einer Minute

Jedes Kind bekommt den nächsten passenden Lernschritt.

Nicht alle lernen gerade dasselbe – aber alle in derselben Struktur.

Fibellehrgang
LauSchi
Ausgangspunkt
Vorgegebene Buchstabenreihenfolge
Die eigene Verschriftung des Kindes
Tempo
Gemeinsam, im Klassenrhythmus
Individuell, pro Kind
Umgang mit Fehlern
Häufig als Fehler bewertet
Als Lernspur gelesen
Rolle der Lehrkraft
Vermittelt vorgegebenen Stoff
Beobachtet und leitet nächste Schritte ab
01 Merkmale

Lernstand erkennen

An der freien Schreibung oder mit dem Verschriftungsbogen.

Ein Farbsystem für alles

Vom Diagnosebogen direkt zur passenden Karte.

Selbstständig arbeiten

Feste Aufgabenformate, Lösung auf der Rückseite, eigener LauSchi-Plan.

Gemeinsam lernen

Im LauSchi-Kreis schreiben und begründen alle zusammen.

02 Farbsystem

Ein Farbsystem – von der Diagnose bis zur Karte

Dieselben Farben auf Lauschtafel, Lautfächer, Diagnosebogen, Karten und LauSchi-Plan.

Phonologische Bewusstheit Vokale Umlaute & Zwielaute Wortendungen Konsonanten Mehrgrapheme Lautbesonderheiten Lautverbindung
04 Im Unterricht

So starten Sie

1

Freies Schreiben von Anfang an

Mit Lauschtafel oder Lautfächer.

2

Lernstand erkennen

Durch freie Schreibung oder Verschriftungsbogen.

3

15–30 Minuten Kartenarbeit

Selbstständig nach dem LauSchi-Plan.

4

LauSchi-Kreis

Gemeinsam verschriften und über Schreibungen sprechen.

5

Neu schreiben

Der Fortschritt wird sichtbar, der Plan wird angepasst.

05 Hintergrund

Was die Forschung zeigt

Unterschiedliches Tempo

Kinder durchlaufen dieselben Entwicklungsschritte – aber sehr unterschiedlich schnell.

Frith 1985; Günther 1986

Unterschiedliche Voraussetzungen

Phonologische Bewusstheit sagt den Lernerfolg stark voraus – und ist ungleich verteilt.

Küspert & Schneider 2018

Fehler sind Denkspuren

Abweichende Schreibungen zeigen, was ein Kind schon verstanden hat.

Brügelmann 1998

Schrift ist regelhaft

Rund 90 % der Grapheme sind Basisgrapheme – ein systematischer Aufbau ist möglich.

Thomé & Thomé

Unterschiede sind der Normalfall – ein Lehrgang im Gleichschritt kann ihnen nicht gerecht werden.